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Week in Commerce – KW 3

18. Januar 2013

Absatzsteigerung ganz einfach? Der Channel Pilot verspricht’s!

Als Online-Händler mit seinen Produkten in den Weiten des Netzes an prominenter Stelle gefunden werden – das bleibt eine der großen Herausforderungen im eCommerce. Ein bequemer Weg, um auf einen Schlag in bis zu 140 Vertriebskanälen wie Preissuchmaschinen und Marktplätzen zu landen, verspricht jetzt der “Channel Pilot”: Eine “Cloud-Solution für professionelles Multi-Channel-Online-Marketing”, wie der Hamburger Dienstleister eBoost sein
Produkt nennt. Shopbetreiber liefern ihr Sortiment über einen Datenfeed im csv- oder xml-Format, die Software passt die Daten an und versendet individualisierte Feeds an die angeschlossenen Vertriebskanäle. Änderungen im Sortiment werden genauso kommuniziert und dann automatisch in allen Kanälen aktualisiert.
eBoost-Chef Mirko Platz schätzt, dass die Google Product Ads in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden. Mit dem Channel Pilot könnten Händler von den Preisschwankungen am Markt profitieren, da die Preise dynamisch angepasst werden können. Google Shopping, das im Februar hierzulande startet, ersetzt den bisher kostenlosen Eintrag in die Google-Produktsuche. Die neuen Google Product Listing Ads werden dann wie die Adwords-Anzeigen kostenpflichtig.

Start Big – Olli Samwer gibt Nachhilfestunden

Wie startet man durch? Lasst es euch von Oliver Samwer erzählen. Ein Mitschnitt einer Präsentation von Olli auf dem idealab der WHU gibt einen Einblick in sein Weltbild. Eine Lehrstunde was Fokus, Decison Making und Team Building angeht:

Facebook testet Social Graph

Mark Zuckerberg macht Google Konkurrenz: Zusammen mit Kooperationspartner Microsoft will der Facebook-Gründer eine eigene Suchfunktion einführen, die “Graph Search”. Zuckerberg stellte damit diese Woche in Menlo Park die neue “dritte Säule” nach dem Newsfeed und der Timeline vor, schreibt SPIEGEL Online. Mit dem “Graph Search” könne man die “wohl größte( ) Datenbank sozialer Beziehungen und Aktivitäten, die die Welt je gesehen hat”, durchsuchen. Natürlich, das wurde bei der Präsentation mehrfach betont, könne man nur Inhalte durchsuchen, die mit einem geteilt worden seien. Zugriffe auf private Daten von außen seien also nicht möglich. Konkret könnten User in Zukunft ihren Freundeskreis nach Menschen, Fotos, Orten und Interessen durchsuchen. Für alles, was die Facebook-Datenbank nicht klären kann, ist die Microsoft-Suchmaschine Bing zuständig, heißt es weiter. Microsoft ist bereits seit mehreren Jahren beim sozialen Netzwerk beteiligt. Die interessanteste Frage ist natürlich wie Facebook den “Social Graph” einsetzten wird, um Geld zu verdienen. Naheliegend dürften Anzeigen sein, die sich auf Suchanfragen beziehen, glauben Social Media Experten. Vor allem Restaurants, Bars und lokale Geschäfte könnten hier profitieren. Und mit der Möglichkeit zu “Sponsored Results” sei ohnehin schon der Grundstein gelegt für gezielte Werbeformen für Online-Shops.

Mega 2.0

Kim dotcom liebt es groß, den Beweiß dafür tritt er nicht nur mit der Nameswahl seines neuen Cloud Storage Services “Mega” an, sondern vor allem mit dem Angebot an frei verfügbarem Speicher. 50 Gigabyte soll dem zukünftigen Nutzer in der kostenlosen Version zur Verfügung stehen. Das lässt Dienste wie Dropbox, Google Drive und Microsoft mit Angeboten zwischen zwei und sieben Gigabyte in der Tat mickrig aussehen. Der exzentrische Internetmogul weiß eben wie man Schlagzeilen produziert. Erste visuelle Impressionen der Platform gibt es bereits unter http://kim.com/mega/

Das Produkt soll ab dem kommenden Sonntag dem 20.01. zur Verfügung stehen und sorgt für Aufsehen mit seiner neuen Datenverschlüsselung. Über den Schlüssel verfügt ausschließlich der User, so kann Kim sich und “mega” von allen möglichen Urheberrechtsklagen durch Mediendienste oder sonstige Rechteinhaber schützen (zumindest nach aktueller Rechtslage).

Wein Online!

Während der Online-Lebensmittelhandel hierzulande zwar präsenter wird, aber immer noch eher kränkelt, funktioniert der Spezialgetränkeversand ziemlich gut. Der exciting commerce-Blogger Jochen Krisch zumindest hat die Experimentierfreude vom Wein-Händler Hawesko mit der Überschrift “So sieht eine vernünftige Online-Strategie aus!” gelobt. Der Weinhändler sei extrem breit aufgestellt, habe sich Anfang 2012 den Spanien-Weinspezialisten Wein & Vinos einverleibt und mit unter anderem Ninetyninebottles.de und Weinlet.de ein Händchen nicht nur für unterschiedliche Verkaufskonzepte, sondern vor allem unterschiedliche Zielgruppen entwickelt. In einem Video-Interview auf dem Kassenzone-Blog erklärt von Hawesko-Chef Nikolas von Haugwitz das Unternehmensmotto und Erfolgsrezept folgerndermaßen: “Wir betreiben Wein-Entertainment”. Nachzusehen und zu hören hier. http://www.kassenzone.de/2013/01/14/der-stationare-handel-wird-immer-seine-berechtigung-behalten-hawesko/

Zalando kriegt den Ritterschlag

Die Prinzessinnen von York, Beatrice und Eugenie, besuchten als Botschafterinnen der britischen Wirtschaft im Rahmen der “Great Britain Mini Tour” die Berliner Startup-Szene.

Auf der Besuchsliste standen der Onlinehandelsriese Zalando und weitere bekannte Namen wie Soundcloud,  Payango und Bigpoint. Thema der Besuche waren eCommerce, Expansionsstrategien und der Digital-Standort London. Zalando hatte erst kürzlich einen Ableger in der britischen Metropole gegründet.

In Kooperation mit Mini soll die Tour sich über das ganze Jahr 2013 erstrecken und Großbritannien für deutsche Investoren, Unternehmen, Touristen und Facharbeiter in den Fokus rücken.

One Comment

  1. [...] schon öfter an dieser Stelle erwähnt, startet ab Februar 2013 auch in Deutschland Google Shopping, das die bisher kostenlose Google [...]